Eckie's Blog
Samstag, 30. September 2006
D-I-S-C-O, D-I-S-C-O
Ja, es gibt sie wirklich. Auch wenn ich nicht mehr dran gedacht hätte, da ganz Peking am Wochenende um spätestens 2 Uhr schlafen geht. Aber fangen wir am Anfang an.
Da ja Freitag, der 08.09.2006 ist und der liebe Florian heute seinen 23jährigen Geburtstag wenigstens ein kleines bisschen feiern möchte, macht er sich mit Matthias auf den Weg zum Houhai, wo die Kneipen liegen sollen. Ok, gesagt getan. Dann an dem See angekommen, begutachten wir erstmal die Kneipen dort. Am Anfang alles recht westlich, dahinter mehr die chinesische Seite. Kaum einmal um den See gelaufen, der auch etwa die Größe vom Itzenplitzer Weiher hatte, wollten wir wieder zum Anfang. Und dann haben wir uns (natürlich) mal wieder verlaufen. Also weiter, weiter, immer weiter, bis plötzlich die Zivilisation weit weg war. Eine halbe Stunde später kamen dann wieder Hutongs und wie wussten, dass wir nicht länger auf einer Autobahnbrücke wanderten. Ein bisschen kam dann ein McDonalds und dahinter gab es sie dann: eine Chinesische Disco der Oberklasse. Davor standen dann ein paar Chinesen, die natürlich versuchten, uns dort hinein zu locken. Ist ein klein wenig wie in Spanien. Da wir beide nicht mehr laufen wollten und auch nicht mehr konnten, sind wir dann dort hineingegangen. Immerhin war der Eintritt frei. Dafür aber die Preise echt scharf: Für ein englisches „Carlsberg“ Bier durfte man umgerechnet doch glatt 3 Euronen los werden, ein Tequila kostete sogar 4 Euronen. Allerdings siegte die Faulheit und wir blieben dann da. Die Disco an sich (oder war es ein Club?) war eigentlich komplett auf westlichem Standard, es gab auch sämtliches Repertoire an Getränken wie Cocktails und Martini. Aber da es für einen Saarländer ja eh nur „Carlsberg“ gibt (ob mit „K“ oder „C“ sei mal dahin gestellt), blieben wir dabei. Musik war aktuell, braucht den Vergleich zu uns wirklich nicht zu scheuen. Auch der Barkeeper war echt gut, der konnte mit brennenden Flaschen jonglieren. Man könnte fast meinen, er sei bei der Jonglier-Gruppe Merchweiler ausgebildet worden ;). Abgesehen von den ganzen Chinesen hatte man fast das Gefühl, man wäre in einer unserer westlichen Discos. Ein paar Bier später, etwa so gegen 2 Uhr, ergriff uns dann die Aufbruch-Stimmung. Kaum draußen, war der Anblick recht lustig: Vor uns eine Oberklassen-Disco, rechts und links daneben Entwicklungsland. Da waren alte Häuser, vor denen die Mist-Haufen lagen, weil es drinnen keine Klos gibt. Wir haben uns dann ein Taxi genommen (diesmal ein echtes) und sind nach hause. Dort hab ich erstmal ausgiebig von meinem westlichen Sitzklo Gebrauch gemacht...

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Letzte Aktualisierung: 2006.11.06, 10:45
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